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	<title>Tinbrain</title>
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	<description>Unplug your Mind</description>
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		<title>Die digitale Gestapo</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Wochen wurde die elfjährige Lena in einem Emder Parkhaus vergewaltigt und ermordet. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen kam es nicht nur zu zahlreichen Pannen. Auch Lynchaufrufe aus dem Internet sorgten bundesweit für Aufsehen. Welche Verantwortung trägt die “Netzgemeinde” an solchen Vorfällen? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Druck auf die Ermittlungsbehörden war hoch. Alle Beteiligten wollten den Mörder der kleinen Lena so rasch wie möglich dingfest machen. In rasender Geschwindigkeit verbreitete sich daher die Nachricht von der Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen – auch im Internet. Die Wut kochte hoch, Mitglieder des sozialen Netzwerks Facebook veröffentlichten die Adresse des jungen Mannes, und es kam zu Lynchaufrufen.</p>
<p>Eine Facebook-Gruppe rief sogar dazu auf, das Emder Polizeikommissariat zu stürmen. In der darauf folgenden Nacht versammelten sich rund 50 Menschen vor dem Gebäude und forderten die Polizei lautstark auf, ihnen den Verdächtigen auszuhändigen.</p>
<p>Der Festgenommene bestritt seine Tat. Tatsächlich wurde er nach wenigen Tagen wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. Kurz darauf nahm die Polizei einen weiteren Verdächtigten fest. Der 18-jährige Mann gestand innerhalb weniger Stunden den Mord an dem Mädchen.</p>
<p><strong>“Wie im Wilden Westen”</strong></p>
<p>In Emden sitzt der Schock über den Lynchmob tief. Am vergangenen Freitag versammelten sich rund 2500 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung auf dem Emder Rathausplatz. Sie wollten ein “Zeichen gegen Selbstjustiz und Vorverurteilung” setzen.<br />
Der Kriminologe Christian Pfeiffer macht die Emder Polizei für die <a href="http://www.morgenpost.de/vermischtes/article106135848/Nach-Lenas-Tod-regieren-Geruechte-und-Hass-in-Emden.html">aufgeheizte Stimmung</a> mitverantwortlich: „Es war ein Fehler, den Tatverdächtigen sensationsheischend mit Handschellen abzuführen und so zu tun, als habe man den Täter.“ Der Verdächtige hätte stattdessen unauffällig festgenommen werden können.</p>
<p>Die Gewerkschaft der Polizei rechtfertigt das Vorgehen der Ermittler und verurteilt stattdessen die “Wild-West-Methoden” einiger “sozialer Netzwerker”. “Wer hinter den Lynchaufrufen steckt, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen”, so der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut.</p>
<p><a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/emden675.html">Witthaut sprach</a> sich dafür aus, ein Exempel zu statuieren. Nach Paragraph 111 StGB ist die “Öffentliche Aufforderung zu Straftaten” verboten. Bereits Anfang April hat die Polizei die Wohnung des ebenfalls 18jährigen Facebook-Nutzers durchsucht und seinen Computer beschlagnahmt.</p>
<p>Die deutlichsten Worte <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/mordfall-lena-lehren-aus-dem-lynchmob-1.1326578">fand jedoch Kurt Kister</a>, Chefredakteur der “Süddeutschen Zeitung”. In der “besonderen Form der Öffentlichkeit über Facebook, Twitter und andere” verbreitete die “Digital-Gestapo […] Namen und Anschrift des Festgenommenen und lud Fotos jenes Hauses hoch, in dem der junge Mann wohnte. Man war sich nicht ganz einig, ob er erschossen werden sollte, aufgehängt oder kastriert. Aber, und fast denkt man da an das Transparenzgebot der Piratenpartei, immerhin debattierten die virtuellen Totschläger öffentlich.” Deshalb, so Kister weiter, müsse man über “Regeln und Regelungen für jene Fälle [nachdenken], in denen die maßlose, meist anonyme Denunziation im Netz verletzt oder gar tötet.”</p>
<p><strong>Wer ist diese “Netzgemeinde”?</strong></p>
<p>Der Journalist Kurt Kister nimmt auf diese Weise die digitale Öffentlichkeit für die Hetze einiger Facebook-Nutzer in Sippenhaft. Deren Aktionen werden obendrein mit den Instrumenten eines faschistischen Polizeistaats gleichgesetzt.<br />
Nur zur Erinnerung: Die Gestapo war eine Polizeibehörde, die als Teil des NS-Machtapparats mit brutalen Methoden politische Gegner verfolgte. Wenn Kister mit solchen Analogien die “Verleumdungen und Hassparolen” im Internet kritisiert, fallen seine polemischen Vorwürfe vor allem auf ihn selbst zurück.</p>
<p>Nichtsdestotrotz bleibt die sachliche Frage, welche Verantwortung die “Netzgemeinde” trägt, wenn Facebook-Nutzer Verdächtige an den öffentlichen Pranger stellen.</p>
<p>Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die knapp 850 Millionen Nutzer bei Facebook weder anonym noch in einem rechtsfreien Raum kommunizieren. Damit soll nicht bestritten werden, dass Internetnutzer immer wieder auch den Schutz eines Pseudonyms nutzen, um aus der Deckung heraus andere verbal anzugreifen. Anonym sind aber auch diese Nutzer nicht. Im Gegenteil: Selbst wenn sie nicht unter ihrem echten Namen bei Facebook registriert sind, lässt sich ihre Identität anhand des digitalen Freundeskreises oder der IP-Nummer feststellen. (Daher nutzt die Polizei <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/01/21/polizei-stoppt-facebook-fahndung/">Facebook längst auch als Ermittlungs- und Fahndungsinstrument</a>.)</p>
<p>Hinzu kommt, dass knapp <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de">drei Viertel aller Deutschen im Netz unterwegs</a> sind, in Zahlen: 51,7 Millionen Menschen. Knapp die <a href="http://allfacebook.de/userdata">Hälfte von ihnen ist bei Facebook</a> angemeldet. Der gemeinsame Gebrauch eines Mediums macht aus den Nutzern aber noch lange keine Gemeinschaft, geschweige denn eine „Gemeinde“. Vielmehr <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/netzpolitikvereine-der-parteien-was-cnetz-d-und-digiges-wollen-1.1326770">unterscheiden sich die Internetnutzer</a> grundlegend in ihren moralischen Ansichten und politischen Überzeugungen – selbst in netzpolitischer Hinsicht. Entsprechend abwegig erscheint der Gedanke, die Internetnutzer für die populistische Hetze einiger weniger Facebook-Nutzer verantwortlich machen zu wollen.</p>
<p><strong>Die neue Verantwortung im Netz</strong></p>
<p>Tatsächlich spiegeln sich im Netz die gesellschaftlichen Strukturen der analogen Welt wider, wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Zwei fundamentale Unterschiede zwischen analoger und digitaler Kommunikation gibt es: eine zunehmende Verantwortung jedes Einzelnen sowie die Möglichkeit der Selbstkorrektur digitaler Diskurse.</p>
<p>Zum einen müssen die Nutzer auch im Internet Verantwortung für die Folgen ihrer Handlungen übernehmen. Diese Verantwortung fällt inzwischen für jeden Einzelnen jedoch weit größer aus als noch vor wenigen Jahren – auch, weil wir heute mehr öffentlich kommunizieren. Entscheidend ist aber, dass digitale Informationen innerhalb von Sekunden viele Millionen Menschen erreichen können.</p>
<p>Das Absenden oder Weiterleiten einer Nachricht kann daher erhebliche, nicht intendierte Folgen für den Absender selbst, vor allem aber für Dritte haben. Das <a href="http://digitalegesellschaft.de/2012/03/verleumderische-arschlocher">betrifft Beleidigungen</a>, <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/politik-im-netz-gabriel-hebron-und-das-digitale-gedaechtnis/6338778.html">politische Einschätzungen</a> sowie jede andere Form von Verleumdungen, <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/online-mobbing-gaffen-ist-nicht-cool,10809148,11485224.html">insbesondere Mobbing</a>. Hier stecken wir ohne Zweifel noch inmitten eines langen, umfassenden kulturellen Lernprozesses.</p>
<p>Zum zweiten kann der Diskurs im Netz Irrtümern wie auch gezielten Provokationen schneller und direkter begegnen. Denn gerade die von Kister gescholtene Kommunikationstransparenz erlaubt es anderen Teilnehmer, verletzende oder falsche Aussagen unmittelbar zu beeinflussen und zu korrigieren. (Die Pseudonymität kann in diesem Zusammenhang nicht nur zu unfairen Schmähungen genutzt werden. Sie kann auch dazu dienen, den Gegenüber allein durch das bessere Argument zu überzeugen – unabhängig des eigenen Geschlechts, des Alters oder der Hautfarbe.)</p>
<p><strong>Die Methoden der Printmedien</strong></p>
<p>Im Bereich der klassischen Medien sind Ansätze der medialen Selbstkorrektur weitaus weniger erfolgreich. Welche Ausmaße das Geschäft mit reißerischen Schlagzeilen annehmen kann, wurde besonders im vergangen Jahr in Großbritannien deutlich. Rupert Murdoch sah sich gezwungen, sein Skandalblatt “News of the World” dicht zu machen, nachdem das Ausmaß des Abhörskandals durch die Redaktion zutage getreten war. Dieser Schritt erfolgte allerdings weniger aus moralischer Einsicht, sondern weil der Medienmogul die politischen und wirtschaftlichen <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/1722672/">Folgen der Untersuchungen fürchtete</a>.</p>
<p>Hierzulande sieht es nicht viel besser aus. Wiederholt stieß die Kritik des Deutschen Presserats am menschenfeindlichen Journalismus der “Bild”-Zeitung auf taube Ohren. Ebenfalls im letzten Sommer rügte der Rat den Springer Verlag wegen des Verstoßes gegen das Vorverurteilungsgebot im Pressekodex. Die “Bild”-Zeitung hatte das Foto und biographische Details eines mutmaßlichen Kindesentführers abgebildet. Der Verlag <a href="http://www.bildblog.de/18647/post-fuer-den-presserat">wies</a> die Kritik scharf zurück und rief – nicht zum ersten Mal – seine Leserschaft dazu auf, sich in großer Zahl telefonisch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,777954,00.html">beim Presserat zu beschweren</a>.</p>
<p>Aber es gibt auch Lichtblicke: Sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Watchblog">Watchblogs</a> wie der <a href="http://www.bildblog.de">Bildblog</a> machen deutlich, dass die digitale Öffentlichkeit auch zum Korrektiv der Printmedien geworden ist. Ob sich Journalisten allerdings immer von den Interventionen aus dem Netz beeindrucken lassen, ist fraglich. Kurt Kister jedenfalls hat sich zu den Online-Kommentaren unter seinem Artikel bislang nicht geäußert. Einen Facebook- bzw. Twitter-Account scheint der Journalist ebenfalls nicht zu besitzen. Ein wenig mehr Transparenz und Offenheit könnten hier nicht schaden.</p>
<p><em>Der Artikel ist auch auf <a href="http://carta.info/42889/die-digitale-gestapo/">carta.info</a> veröffentlicht.</em></p>
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		<title>Piratenpartei: Vom Betriebssystem zum Parteiprogramm</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2012/03/piratenpartei-vom-betriebssystem-zum-parteiprogramm/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 07:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte Februar gingen mehrere zehntausend Menschen in Deutschland auf die Straße. Sie protestierten gegen ACTA, ein internationales Handelsabkommen gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen im Internet. Die Demonstranten befürchten, dass das Abkommen zu Online-Zensur führt und fordern stattdessen eine grundlegende Reform des Urheberrechts. Die Regierungskoalition zeigte sich überrascht vom „Aufstand der Generation Internet“ (FAZ) und setzte die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Februar gingen mehrere zehntausend Menschen in Deutschland auf die Straße. Sie protestierten gegen ACTA, ein internationales Handelsabkommen gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen im Internet. Die Demonstranten befürchten, dass das Abkommen zu Online-Zensur führt und fordern stattdessen eine grundlegende Reform des Urheberrechts. Die Regierungskoalition zeigte sich überrascht vom „Aufstand der Generation Internet“ (FAZ) und setzte die Ratifizierung des Abkommens vorerst aus.</p>
<p>Allmählich begreifen die „etablierten“ Parteien, dass Netzpolitik nicht länger ein Nischenthema ist, sondern Konjunktur hat. Seit einigen Monaten verfügen die <em>Digital Natives</em> sogar über eine eigene parlamentarische Stimme: die Piratenpartei. Ihr gelang Ende vergangenen Jahres mit erstaunlichen 8,9 Prozent überraschend der Einzug in das Berliner Abgeordnetenhaus. Seitdem befindet sich die Partei weiter im Aufwind. Für die kommenden Landtagswahlen im Saarland und in Schleswig Holstein werden ihr zwischen fünf und sieben Prozent der Wählerstimmen vorhergesagt, im Bund sind es sogar bis zu neun Prozent.</p>
<p>Dass die Piraten Stimmen aus allen politischen Lagern erhalten, dürfte auch an der Unbestimmtheit ihrer politischen Ausrichtung liegen. Noch ist in den Augen vieler Beobachter unklar, ob sie in die Fußstapfen der FDP oder der Grünen treten. Der Vorsitzende der Partei, Sebastian Nerz, weicht einer klaren Positionierung aus: Er halte nichts von dem „Schubladendenken“ politischer Kategorien.</p>
<p>Auf diese Weise wollen die Piraten um jeden Preis den Eindruck vermeiden, sie seien eine Partei wie jede andere. Stattdessen verstehen sie sich als politische Systemadministratoren, die das Ziel verfolgen, „das Betriebssystem ihrer Staaten auszutauschen, mindestens aber es herunterzufahren, gründlich zu reparieren und neu zu starten.“ Das neue Betriebssystem soll sich durch basisdemokratische Entscheidungsstrukturen, transparente Verfahren und größtmögliche Freiheit auszeichnen.</p>
<p>Ihr Erfolg zwingt die Piratenpartei jedoch, sich über diese prozeduralen Fragen und die Netzpolitik hinaus auch zu anderen politischen Themen zu äußern. Im Zuge der programmatischen Debatten kommen die Piraten dabei nicht umhin, auch ihre Kernforderungen – Basisdemokratie, Transparenz und Freiheit – zu hinterfragen. Die Folge dieser Entwicklung ist absehbar: Die Piratenpartei ist auf dem besten Weg, ihre Alleinstellungsmerkmale zu verlieren und eine ganz normale Partei zu werden.</p>
<p><em>Weiterlesen auf <strong><a title="www.blaetter.de" href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2012/maerz/piratenpartei-vom-betriebssystem-zum-parteiprogramm" target="_blank">www.blaetter.de</a></strong></em></p>
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		<title>Das Wettrüsten im Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 11:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Datenverkehr im Internet überwindet scheinbar mühelos alle Grenzen. In Sekundenbruchteilen rasen Informationen von einem ans andere Ende der Welt. Die zunehmende Vernetzung führt jedoch auch Risiken mit sich. Lange Zeit warnten Experten vor allem vor Computerviren oder Betrugsversuchen im Netz. Nun weisen sie auf eine neue, weitaus größere Gefahr hin: Sogenannte Kritische Infrastrukturen gerieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenverkehr im Internet überwindet scheinbar mühelos alle  Grenzen. In Sekundenbruchteilen rasen Informationen von einem ans andere  Ende der Welt. Die zunehmende Vernetzung führt jedoch auch Risiken mit  sich. Lange Zeit warnten Experten vor allem vor Computerviren oder  Betrugsversuchen im Netz. Nun weisen sie auf eine neue, weitaus größere  Gefahr hin: Sogenannte Kritische Infrastrukturen gerieten zunehmend ins  Visier von professionellen Hackern. Ein Cyberangriff könnte die  Energieversorgung, das Finanzwesen oder gar militärische Einrichtungen  eines Landes treffen – mit dramatischen Folgen für die Bevölkerung.</p>
<p>Richard Clarke, ehemaliger Bundeskoordinator für nationale Sicherheit  unter den US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush, beschreibt in  seinem jüngst auf Deutsch erschienenen Buch „World Wide War“ die Folgen  eines „Digital Pearl Harbour“, eines überraschenden Cyberangriffs auf  die USA: Nachdem es Hackern gelungen ist, die Server amerikanischer  Energieunternehmen unter ihre Kontrolle zu bringen, lösen sie einen  landesweiten Stromausfall aus. Raffinerien gehen daraufhin in Flammen  auf und Giftgaswolken treiben auf Ballungsräume zu. Die Verkehrs- und  Kommunikationssysteme erleiden einen Totalausfall, infolge dessen  kollabiert das Finanzsystem. Schließlich werden die Lebensmittel knapp,  Polizei und Notdienste verlieren die Kontrolle über das wachsende Chaos,  Tausende Menschen sterben.</p>
<p>Im Cyberwar muss aus Sicht von Sicherheitsexperten somit kein einziger Schuss fallen, um eine Supermacht wie die USA in die Knie zu  zwingen. Doch ist dieses Szenario realistisch? Was ist tatsächlich dran  am sogenannten Cyberwar?</p>
<p><em>Weiterlesen auf <a title="Blätter für deutsche und internationale Politik" href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/november/das-wettruesten-im-internet">blaetter.de</a></em></p>
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		<title>Anonymous vs. Facebook</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 20:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Nachhören: Mein Radio-Interview im &#8220;Journal am Mittag&#8221; des SWR2 vom 4. November 2011. Thema des Gesprächs war der angekündigte Angriff von Anonymous auf Facebook – der am Ende allerdings ausblieb. SWR2 Journal: Anonymous vs. Facebook]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Nachhören: Mein Radio-Interview im <a title="SWR2 Journal am Mittag " href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/journal/-/id=659282/nid=659282/did=8827124/1lfm238/index.html" target="_blank">&#8220;Journal am Mittag&#8221;</a> des SWR2 vom 4. November 2011. Thema des Gesprächs war der angekündigte Angriff von Anonymous auf Facebook – der am Ende allerdings <a title="Kein Angriff von Anonymous auf Facebook" href="http://www.zeit.de/digital/2011-11/anonymous-facebook-hacker" target="_blank">ausblieb</a>.</p>
<p><a href="http://www.tinbrain.de/wp-content/uploads/2011/11/494425.6444m.mp3">SWR2 Journal: Anonymous vs. Facebook</a></p>
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		<title>Irene NYC</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 08:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Das letzte Mal war ich im Hochsommer vor drei Jahren in New York. Ich erinnere mich an glühenden Asphalt, grelllaute Straßen und zielstrebige Menschenströme. Auch wenn der große Sturm ausblieb – und stattdessen der Verängstigungsjournalismus an Stärke gewonnen hat: Zwei junge Filmemacher aus Manhattan haben die melancholische Stimmung einer vorübergehend ausgestorbenen Stadt eingefangen. Gerne hätte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Mal war ich im Hochsommer vor drei Jahren in New York. Ich erinnere mich an  glühenden Asphalt, grelllaute Straßen und zielstrebige Menschenströme.</p>
<p>Auch wenn der große Sturm ausblieb – und <a href="http://www.wolfgangmichal.de/?p=779">stattdessen der Verängstigungsjournalismus</a> an Stärke gewonnen hat: Zwei junge Filmemacher aus Manhattan haben die melancholische Stimmung einer vorübergehend ausgestorbenen Stadt eingefangen. Gerne hätte ich diese Seite New Yorks kennengelernt.</p>
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		<title>Die neuen Warhols</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/06/die-neuen-warhols/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 20:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Andy Warhol hat einst die Kunstwelt revolutioniert: Neben seinen Suppendosen und vielfarbigen Konterfeis waren es vor allem seine „Death and Disaster Paintings“, die ihn in den 60er Jahren weltberühmt machten. Als Vorlagen für seine Werkreihen „Car Crash“, „Suicide“ und „Electric Chairs“ dienten Warhol auch Pressefotos, die er immer wieder verfremdete, so dass die einstige Bedeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andy Warhol hat einst die Kunstwelt revolutioniert: Neben seinen Suppendosen und vielfarbigen Konterfeis waren es vor allem seine „Death and Disaster Paintings“, die ihn in den 60er Jahren weltberühmt machten.</p>
<p>Als Vorlagen für seine Werkreihen „Car Crash“, „Suicide“ und „Electric Chairs“<br />
dienten Warhol auch Pressefotos, die er immer wieder verfremdete, so dass die einstige Bedeutung des Bildes hinter den zahllosen Vervielfältigungen zurücktrat. Bei all seiner schillernden Exzentrik war Warhol vom Tod fasziniert – insbesondere wenn er zur Sensationsmeldung wurde. Seine Werke legen daher auch die morbide Seite des „American Way of Life“ offen.</p>
<p>Rund 50 Jahre nach Warhols Durchbruch zeigt sich: Sein künstlerisches Wirken strahlt bis in das „Copy-Paste-Zeitalter“ aus – und wird im Internet massenhaft imitiert. Als jüngstes Motiv dient der digitalen Pop-Art-Welle eine vom Weißen Haus veröffentlichte Momentaufnahme aus dem „Situation Room“, die Anfang Mai auf sämtlichen Titelseiten abgedruckt war. Sie zeigt, wie die politische Machtelite der USA in einer Videokonferenz gebannt die Tötung Osama Bin Ladens verfolgt. Die Spannung in dem Raum ist förmlich mit Händen zu greifen: Der fokussierte Blick des US-Präsidenten Obama sei „wie ein Laser“ gewesen, unterstrich die „New York Times“.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse/5680724572/"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/whitehouse600.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Allein Hillary Clinton scheint in jenem Moment von der Anspannung schier überwältigt: Die Augen weit aufgerissen, hält sich die Außenministerin erschrocken eine Hand vor den Mund. Eilig erklärte Clinton ihren Kontrollverlust wahlweise mit einem plötzlichen Gähnen oder einer Frühjahrsallergie.</p>
<p>Doch es half nichts. Prompt wurde der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Führungsschwäche unterstellt – nicht zuletzt, weil sie es war, die im Wahlkampf 2008 die außenpolitischen Qualitäten ihres Konkurrenten Obama vehement angezweifelt hatte.</p>
<p>Bevor die Ausdeutungen über die Schrecksekunde jedoch richtig an Fahrt gewinnen konnten, sprangen der Politikerin im Internet unerwartet zahlreiche Warhols zur Seite – und verarbeiteten das Pressefoto kurzerhand zu Netzkunst. <span id="more-247"></span>Auf einem Bild sieht man den angestrengten Barack Obama beim Computerspiel mit einem Joystick in den Händen.</p>
<p><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/3608_75898_big.jpg"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/3608_75898_big.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Ein anderes Motiv zeigt die Anwesenden in den unterschiedlichen Kostümen berühmter Comic-Helden: Obama selbst ist als Captain America verkleidet, die Außenministerin als Wonder Woman. Auf einem weiteren Bild ist der beengte Raum bis zum Bersten mit allen erdenklichen Superhelden-Popikonen der jüngeren amerikanischen Kulturgeschichte gefüllt.</p>
<p><a href="http://klaq.com/photo-monster-pic-of-the-day-the-superhero-situation-room/"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/Superhero-situation-room600.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Schon jetzt gestaltet sich die Online-Suche nach dem Originalfoto zwischen all den Pop-Art-Bildern als zunehmend schwierig. Hillary Clinton dürfte also aufatmen. Zumal im Netz inzwischen auch Bilder zu finden sind, auf denen sie gänzlich fehlt. So radierte die New Yorker „Di Tzeitung“ die Außenministerin aus dem Bild, bevor sie es abdruckte. Das in jiddischer Sprache erscheinende Blatt richtet sich vor allem an eine ultra-orthodoxe jüdische Leserschaft und darf aus religiösen Gründen keine Frauen darstellen. Diese Bildmanipulation – die an das von Stalin angeordnete Verschwinden Trotzkis von der Rednerbühne Lenins erinnert – fügt den zahlreichen Pop-Art-Spielarten die aus Clintons Sicht vorteilhafteste hinzu.</p>
<p><a href="http://www.huffingtonpost.com/2011/05/09/hillary-clinton-der-tzitung-removed-situation-room_n_859254.html"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/HILLARY-CLINTON-PHOTOSHOPPED.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Was lernen wir daraus? Der entblößenden Originalaufnahme ist heute, in Zeiten flüchtiger medialer Aufmerksamkeit, nur für kurze Zeit Ruhm vergönnt – eben jene sprichwörtlichen 15 Minuten, die Andy Warhol uns allen einst voraussagte.</p>
<p><em>Dieser Text erschien ebenfalls in der Juniausgabe der <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/juni">Blätter für deutsche und internationale Politik</a> (www.blaetter.de). Weitere Abwandlungen des Whitehouse-Fotos siehe auch <a href="http://www.funny-city.com/3608/">hier</a>.</em></p>
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		<item>
		<title>The Internet: Empowering or Censoring?</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/03/video-the-internet-in-society-empowering-or-censoring-citizens/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 10:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[RSA Animate &#8211; The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="269"><param name="movie" value="https://www.youtube-nocookie.com/v/Uk8x3V-sUgU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="https://www.youtube-nocookie.com/v/Uk8x3V-sUgU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="269"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Uk8x3V-sUgU">RSA Animate &#8211; The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens?</a></p>
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		<title>Appetit auf frische Kirschen</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/02/appetit-auf-frische-kirschen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Glaser wirft einen Blick auf die ägyptische Kommunikationsgeschichte – von den Brieftauben, über das Telefon bis zum Internet. Rückblickend, so der Schriftsteller, stellten die Kommunikationsbedürfnisse am Nil immerzu eine große Herausforderung dar. Als ein Sultan im mittelalterlichen Kairo einmal Appetit auf frische Kirschen bekam, die in Ägypten aber nicht zu haben waren, schickte sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Glaser wirft <a href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Der-digitale-Katalysator-1182006.html">einen Blick</a> auf die ägyptische Kommunikationsgeschichte – von den Brieftauben, über das Telefon bis zum Internet. Rückblickend, so der Schriftsteller, stellten die Kommunikationsbedürfnisse am Nil immerzu eine große Herausforderung dar.</p>
<blockquote><p>Als ein Sultan im mittelalterlichen Kairo einmal Appetit auf frische Kirschen bekam, die in Ägypten aber nicht zu haben waren, schickte sein Wesir 600 Brieftauben von Damaskus nach Kairo. Jede Taube hatte ein Beutelchen mit einer Kirsche an den Fuß gebunden.</p></blockquote>
<p>Heute bedrohen vor allem SMS, Twitter, Blogs &amp; Co das alte Regime – nicht allein durch ihr Potential, Massen zu mobilisieren. Die Ironie der Geschichte besteht gerade darin, dass der Versuch, die neuen Kommunikationsmittel auszuschalten, die jüngsten Proteste erst richtig anheizten:</p>
<blockquote><p>Die Totalblockade des Internet in Ägypten hat das Gegenteil dessen bewirkt, was das Regime beabsichtigt hat. 20 Millionen User hatten zu Hause nichts mehr zu tun, kein Netz – also gingen sie auf die Straße.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Der-digitale-Katalysator-1182006.html">Lesenswert!</a></p>
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		<title>&#8220;Taz&#8221;: 6x so viele e-Paper-Abos wie &#8220;Die Welt&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant der Vergleich der aktuellen Verkaufszahlen der elektronischen Ausgaben zwischen Springer und der tageszeitung. &#8220;Aktuelle Zahlen der IVW zeigten vergangene Woche, wie schwach sich die ePaper-Ausgaben von Bild, Welt, BamS &#38; Co. derzeit verkaufen. Alle Springer-Zeitungen und -Zeitschriften verfügen als ePaper demnach nur über dreistellige Abonnentenzahlen. [...] 2721 Leser haben die taz als ePaper abonniert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant der <a href="http://meedia.de/details-topstory/article/der-unerwartete-epaper-erfolg-der-taz_100032977.html?">Vergleich</a> der aktuellen Verkaufszahlen der elektronischen Ausgaben zwischen Springer und der tageszeitung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Aktuelle Zahlen der IVW zeigten vergangene Woche, wie schwach sich die ePaper-Ausgaben von Bild, Welt, BamS &amp; Co. derzeit verkaufen. Alle Springer-Zeitungen und -Zeitschriften verfügen als ePaper demnach nur über dreistellige Abonnentenzahlen. [...]</p>
<p>2721 Leser haben die taz als ePaper abonniert, wie die Zeitung auf Anfrage von MEEDIA mitteilte. Im hauseigenen taz-Blog gibt man sich ruhmesreich und spekuliert darüber, woran es liegen könnte, dass die eigene Zeitung über so viel mehr ePaper-Abonnenten verfügt.</p></blockquote>
<p>Neben allen journalistischen Gründen mag dies auch daran liegen, dass &#8220;die digitale Ausgabe schon zwischen 21 Uhr und 22 Uhr erscheint&#8221;, so mutmaßt die <a href=" http://blogs.taz.de/hausblog/2011/01/26/taz_verkauft_sechsmal_so_viele_epaper-abos_wie_die_welt/">taz</a>.</p>
<p>Bemerkenswert scheint mir aber zudem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bei der taz erscheint dagegen jede Ausgabe als Mobi, als ePub (ohne Digital Right Management), als PDF, als HTML sowie in der reinen Textversion als TXT – damit kann man die taz auf iPhone und iPad problemlos lesen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Offene Formate werfen also mehr ab als das geschlossene Wunder-Pad?</p>
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		<title>Crises of Capitalism</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/02/crises-of-capitalism/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 07:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[RSA Animate – Crisis of Capitalism]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="264"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/qOP2V_np2c0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/qOP2V_np2c0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qOP2V_np2c0">RSA Animate – Crisis of Capitalism</a></p>
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