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	<title>Tinbrain</title>
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		<title>Das Wettrüsten im Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 11:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Datenverkehr im Internet überwindet scheinbar mühelos alle Grenzen. In Sekundenbruchteilen rasen Informationen von einem ans andere Ende der Welt. Die zunehmende Vernetzung führt jedoch auch Risiken mit sich. Lange Zeit warnten Experten vor allem vor Computerviren oder Betrugsversuchen im Netz. Nun weisen sie auf eine neue, weitaus größere Gefahr hin: Sogenannte Kritische Infrastrukturen gerieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenverkehr im Internet überwindet scheinbar mühelos alle  Grenzen. In Sekundenbruchteilen rasen Informationen von einem ans andere  Ende der Welt. Die zunehmende Vernetzung führt jedoch auch Risiken mit  sich. Lange Zeit warnten Experten vor allem vor Computerviren oder  Betrugsversuchen im Netz. Nun weisen sie auf eine neue, weitaus größere  Gefahr hin: Sogenannte Kritische Infrastrukturen gerieten zunehmend ins  Visier von professionellen Hackern. Ein Cyberangriff könnte die  Energieversorgung, das Finanzwesen oder gar militärische Einrichtungen  eines Landes treffen – mit dramatischen Folgen für die Bevölkerung.</p>
<p>Richard Clarke, ehemaliger Bundeskoordinator für nationale Sicherheit  unter den US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush, beschreibt in  seinem jüngst auf Deutsch erschienenen Buch „World Wide War“ die Folgen  eines „Digital Pearl Harbour“, eines überraschenden Cyberangriffs auf  die USA: Nachdem es Hackern gelungen ist, die Server amerikanischer  Energieunternehmen unter ihre Kontrolle zu bringen, lösen sie einen  landesweiten Stromausfall aus. Raffinerien gehen daraufhin in Flammen  auf und Giftgaswolken treiben auf Ballungsräume zu. Die Verkehrs- und  Kommunikationssysteme erleiden einen Totalausfall, infolge dessen  kollabiert das Finanzsystem. Schließlich werden die Lebensmittel knapp,  Polizei und Notdienste verlieren die Kontrolle über das wachsende Chaos,  Tausende Menschen sterben.</p>
<p>Im Cyberwar muss aus Sicht von Sicherheitsexperten somit kein einziger Schuss fallen, um eine Supermacht wie die USA in die Knie zu  zwingen. Doch ist dieses Szenario realistisch? Was ist tatsächlich dran  am sogenannten Cyberwar?</p>
<p><em>Weiterlesen auf <a title="Blätter für deutsche und internationale Politik" href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/november/das-wettruesten-im-internet">blaetter.de</a></em></p>
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		<title>Irene NYC</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 08:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Das letzte Mal war ich im Hochsommer vor drei Jahren in New York. Ich erinnere mich an glühenden Asphalt, grelllaute Straßen und zielstrebige Menschenströme. Auch wenn der große Sturm ausblieb – und stattdessen der Verängstigungsjournalismus an Stärke gewonnen hat: Zwei junge Filmemacher aus Manhattan haben die melancholische Stimmung einer vorübergehend ausgestorbenen Stadt eingefangen. Gerne hätte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Mal war ich im Hochsommer vor drei Jahren in New York. Ich erinnere mich an  glühenden Asphalt, grelllaute Straßen und zielstrebige Menschenströme.</p>
<p>Auch wenn der große Sturm ausblieb – und <a href="http://www.wolfgangmichal.de/?p=779">stattdessen der Verängstigungsjournalismus</a> an Stärke gewonnen hat: Zwei junge Filmemacher aus Manhattan haben die melancholische Stimmung einer vorübergehend ausgestorbenen Stadt eingefangen. Gerne hätte ich diese Seite New Yorks kennengelernt.</p>
<p>[vimeo clip_id="28288293" width="450"]</p>
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		<title>Die neuen Warhols</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/06/die-neuen-warhols/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 20:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Andy Warhol hat einst die Kunstwelt revolutioniert: Neben seinen Suppendosen und vielfarbigen Konterfeis waren es vor allem seine „Death and Disaster Paintings“, die ihn in den 60er Jahren weltberühmt machten. Als Vorlagen für seine Werkreihen „Car Crash“, „Suicide“ und „Electric Chairs“ dienten Warhol auch Pressefotos, die er immer wieder verfremdete, so dass die einstige Bedeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andy Warhol hat einst die Kunstwelt revolutioniert: Neben seinen Suppendosen und vielfarbigen Konterfeis waren es vor allem seine „Death and Disaster Paintings“, die ihn in den 60er Jahren weltberühmt machten.</p>
<p>Als Vorlagen für seine Werkreihen „Car Crash“, „Suicide“ und „Electric Chairs“<br />
dienten Warhol auch Pressefotos, die er immer wieder verfremdete, so dass die einstige Bedeutung des Bildes hinter den zahllosen Vervielfältigungen zurücktrat. Bei all seiner schillernden Exzentrik war Warhol vom Tod fasziniert – insbesondere wenn er zur Sensationsmeldung wurde. Seine Werke legen daher auch die morbide Seite des „American Way of Life“ offen.</p>
<p>Rund 50 Jahre nach Warhols Durchbruch zeigt sich: Sein künstlerisches Wirken strahlt bis in das „Copy-Paste-Zeitalter“ aus – und wird im Internet massenhaft imitiert. Als jüngstes Motiv dient der digitalen Pop-Art-Welle eine vom Weißen Haus veröffentlichte Momentaufnahme aus dem „Situation Room“, die Anfang Mai auf sämtlichen Titelseiten abgedruckt war. Sie zeigt, wie die politische Machtelite der USA in einer Videokonferenz gebannt die Tötung Osama Bin Ladens verfolgt. Die Spannung in dem Raum ist förmlich mit Händen zu greifen: Der fokussierte Blick des US-Präsidenten Obama sei „wie ein Laser“ gewesen, unterstrich die „New York Times“.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse/5680724572/"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/whitehouse600.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Allein Hillary Clinton scheint in jenem Moment von der Anspannung schier überwältigt: Die Augen weit aufgerissen, hält sich die Außenministerin erschrocken eine Hand vor den Mund. Eilig erklärte Clinton ihren Kontrollverlust wahlweise mit einem plötzlichen Gähnen oder einer Frühjahrsallergie.</p>
<p>Doch es half nichts. Prompt wurde der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Führungsschwäche unterstellt – nicht zuletzt, weil sie es war, die im Wahlkampf 2008 die außenpolitischen Qualitäten ihres Konkurrenten Obama vehement angezweifelt hatte.</p>
<p>Bevor die Ausdeutungen über die Schrecksekunde jedoch richtig an Fahrt gewinnen konnten, sprangen der Politikerin im Internet unerwartet zahlreiche Warhols zur Seite – und verarbeiteten das Pressefoto kurzerhand zu Netzkunst. <span id="more-247"></span>Auf einem Bild sieht man den angestrengten Barack Obama beim Computerspiel mit einem Joystick in den Händen.</p>
<p><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/3608_75898_big.jpg"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/3608_75898_big.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Ein anderes Motiv zeigt die Anwesenden in den unterschiedlichen Kostümen berühmter Comic-Helden: Obama selbst ist als Captain America verkleidet, die Außenministerin als Wonder Woman. Auf einem weiteren Bild ist der beengte Raum bis zum Bersten mit allen erdenklichen Superhelden-Popikonen der jüngeren amerikanischen Kulturgeschichte gefüllt.</p>
<p><a href="http://klaq.com/photo-monster-pic-of-the-day-the-superhero-situation-room/"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/Superhero-situation-room600.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Schon jetzt gestaltet sich die Online-Suche nach dem Originalfoto zwischen all den Pop-Art-Bildern als zunehmend schwierig. Hillary Clinton dürfte also aufatmen. Zumal im Netz inzwischen auch Bilder zu finden sind, auf denen sie gänzlich fehlt. So radierte die New Yorker „Di Tzeitung“ die Außenministerin aus dem Bild, bevor sie es abdruckte. Das in jiddischer Sprache erscheinende Blatt richtet sich vor allem an eine ultra-orthodoxe jüdische Leserschaft und darf aus religiösen Gründen keine Frauen darstellen. Diese Bildmanipulation – die an das von Stalin angeordnete Verschwinden Trotzkis von der Rednerbühne Lenins erinnert – fügt den zahlreichen Pop-Art-Spielarten die aus Clintons Sicht vorteilhafteste hinzu.</p>
<p><a href="http://www.huffingtonpost.com/2011/05/09/hillary-clinton-der-tzitung-removed-situation-room_n_859254.html"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/HILLARY-CLINTON-PHOTOSHOPPED.jpg" alt="" width="420" /></a></p>
<p>Was lernen wir daraus? Der entblößenden Originalaufnahme ist heute, in Zeiten flüchtiger medialer Aufmerksamkeit, nur für kurze Zeit Ruhm vergönnt – eben jene sprichwörtlichen 15 Minuten, die Andy Warhol uns allen einst voraussagte.</p>
<p><em>Dieser Text erschien ebenfalls in der Juniausgabe der <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/juni">Blätter für deutsche und internationale Politik</a> (www.blaetter.de). Weitere Abwandlungen des Whitehouse-Fotos siehe auch <a href="http://www.funny-city.com/3608/">hier</a>.</em></p>
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		<title>The Internet: Empowering or Censoring?</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/03/video-the-internet-in-society-empowering-or-censoring-citizens/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 10:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[RSA Animate &#8211; The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="269"><param name="movie" value="https://www.youtube-nocookie.com/v/Uk8x3V-sUgU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="https://www.youtube-nocookie.com/v/Uk8x3V-sUgU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="269"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Uk8x3V-sUgU">RSA Animate &#8211; The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens?</a></p>
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		<title>Appetit auf frische Kirschen</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/02/appetit-auf-frische-kirschen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Glaser wirft einen Blick auf die ägyptische Kommunikationsgeschichte – von den Brieftauben, über das Telefon bis zum Internet. Rückblickend, so der Schriftsteller, stellten die Kommunikationsbedürfnisse am Nil immerzu eine große Herausforderung dar. Als ein Sultan im mittelalterlichen Kairo einmal Appetit auf frische Kirschen bekam, die in Ägypten aber nicht zu haben waren, schickte sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Glaser wirft <a href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Der-digitale-Katalysator-1182006.html">einen Blick</a> auf die ägyptische Kommunikationsgeschichte – von den Brieftauben, über das Telefon bis zum Internet. Rückblickend, so der Schriftsteller, stellten die Kommunikationsbedürfnisse am Nil immerzu eine große Herausforderung dar.</p>
<blockquote><p>Als ein Sultan im mittelalterlichen Kairo einmal Appetit auf frische Kirschen bekam, die in Ägypten aber nicht zu haben waren, schickte sein Wesir 600 Brieftauben von Damaskus nach Kairo. Jede Taube hatte ein Beutelchen mit einer Kirsche an den Fuß gebunden.</p></blockquote>
<p>Heute bedrohen vor allem SMS, Twitter, Blogs &amp; Co das alte Regime – nicht allein durch ihr Potential, Massen zu mobilisieren. Die Ironie der Geschichte besteht gerade darin, dass der Versuch, die neuen Kommunikationsmittel auszuschalten, die jüngsten Proteste erst richtig anheizten:</p>
<blockquote><p>Die Totalblockade des Internet in Ägypten hat das Gegenteil dessen bewirkt, was das Regime beabsichtigt hat. 20 Millionen User hatten zu Hause nichts mehr zu tun, kein Netz – also gingen sie auf die Straße.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Der-digitale-Katalysator-1182006.html">Lesenswert!</a></p>
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		<title>&#8220;Taz&#8221;: 6x so viele e-Paper-Abos wie &#8220;Die Welt&#8221;</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/02/taz-sechsmal-so-viele-e-paper-abos-wie-die-welt/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant der Vergleich der aktuellen Verkaufszahlen der elektronischen Ausgaben zwischen Springer und der tageszeitung. &#8220;Aktuelle Zahlen der IVW zeigten vergangene Woche, wie schwach sich die ePaper-Ausgaben von Bild, Welt, BamS &#38; Co. derzeit verkaufen. Alle Springer-Zeitungen und -Zeitschriften verfügen als ePaper demnach nur über dreistellige Abonnentenzahlen. [...] 2721 Leser haben die taz als ePaper abonniert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant der <a href="http://meedia.de/details-topstory/article/der-unerwartete-epaper-erfolg-der-taz_100032977.html?">Vergleich</a> der aktuellen Verkaufszahlen der elektronischen Ausgaben zwischen Springer und der tageszeitung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Aktuelle Zahlen der IVW zeigten vergangene Woche, wie schwach sich die ePaper-Ausgaben von Bild, Welt, BamS &amp; Co. derzeit verkaufen. Alle Springer-Zeitungen und -Zeitschriften verfügen als ePaper demnach nur über dreistellige Abonnentenzahlen. [...]</p>
<p>2721 Leser haben die taz als ePaper abonniert, wie die Zeitung auf Anfrage von MEEDIA mitteilte. Im hauseigenen taz-Blog gibt man sich ruhmesreich und spekuliert darüber, woran es liegen könnte, dass die eigene Zeitung über so viel mehr ePaper-Abonnenten verfügt.</p></blockquote>
<p>Neben allen journalistischen Gründen mag dies auch daran liegen, dass &#8220;die digitale Ausgabe schon zwischen 21 Uhr und 22 Uhr erscheint&#8221;, so mutmaßt die <a href=" http://blogs.taz.de/hausblog/2011/01/26/taz_verkauft_sechsmal_so_viele_epaper-abos_wie_die_welt/">taz</a>.</p>
<p>Bemerkenswert scheint mir aber zudem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bei der taz erscheint dagegen jede Ausgabe als Mobi, als ePub (ohne Digital Right Management), als PDF, als HTML sowie in der reinen Textversion als TXT – damit kann man die taz auf iPhone und iPad problemlos lesen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Offene Formate werfen also mehr ab als das geschlossene Wunder-Pad?</p>
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		<title>Crises of Capitalism</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/02/crises-of-capitalism/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 07:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[RSA Animate – Crisis of Capitalism]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="264"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/qOP2V_np2c0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/qOP2V_np2c0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="264"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qOP2V_np2c0">RSA Animate – Crisis of Capitalism</a></p>
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		<title>U-Bahn-Musik</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 16:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[[vimeo clip_id="19372180" width="450"]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[vimeo clip_id="19372180" width="450"]</p>
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		<title>Auf dem Weg zum Dauerwerbe-Internet</title>
		<link>http://www.tinbrain.de/2011/01/vom-citoyen-zum-consommateur-auf-dem-weg-zum-dauerwerbeinternet/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 18:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionell hat YouTube zu Jahresbeginn einen Rückblick auf die erfolgreichsten &#8220;YouTube ads of 2010&#8243; veröffentlicht. An der Spitze steht &#8211; wenig überraschend &#8211; das Old-Spice-Video &#8220;The Man Your Man Could Smell Like&#8221;. Derartige Werbevideos gehören heute zum Internet wie das &#8220;www&#8221;. Welche Folgen aber hat das Virale Marketing für die &#8220;digitale Öffentlichkeit&#8221; und die Kommunikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Traditionell hat YouTube zu Jahresbeginn einen Rückblick auf die erfolgreichsten <a href="http://youtube-global.blogspot.com/2011/01/ad-your-ads-could-look-like-looking.html">&#8220;YouTube ads of 2010&#8243;</a> veröffentlicht. An der Spitze steht &#8211; wenig überraschend &#8211; das Old-Spice-Video &#8220;The Man Your Man Could Smell Like&#8221;. Derartige Werbevideos gehören heute zum Internet wie das &#8220;www&#8221;. Welche Folgen aber hat das Virale Marketing für die &#8220;digitale Öffentlichkeit&#8221; und die Kommunikation im Internet? </strong></p>
<p>In den <strong>&#8220;klassischen&#8221; Printmedien</strong> ist Werbung für den Verbraucher in der Regel klar als solche erkennbar. Das Label &#8220;Anzeige&#8221;  trennt – bei funktionierender Selbstkontrolle unabhängiger Medien – den käuflichen vom unverkäuflichen Teil der Druckseiten. Daraus folgt auch, dass Schleichwerbung hierzulande grundsätzlich unzulässig ist.</p>
<p>Das kommerzielle Werben <strong>in die Privatsphäre hinein</strong> ist zudem noch weitaus strenger reglementiert. Beispielsweise ist Telefonwerbung, die ohne vorheriges Einverständnis des Verbrauchers erfolgt, seit Mitte 2009 strikt untersagt, um die Belästigung durch Anrufe von Call-Centern zu unterbinden. Bei einem Verstoß droht den Unternehmen eine Geldbuße bis zu 50.000 Euro.</p>
<p>Wie aber sieht es im Internet aus? Hier hat sich der kommerzielle Kundenfang in eine nur <a href="http://www.spreeblick.com/2011/01/18/jetzt-mit-modernster-technologie-gezielt-an-mir-vorbei-werben/">schwer zu kontrollierende Plage</a> entwickelt. Der allgegenwärtigen Reklame müssen sich die Nutzer zudem mit eigenen Mitteln erwehren &#8211; gleich ob sie privat oder öffentlich kommunizieren: Adblocker unterdrücken aufdringliche Werbebanner und hinterhältige Layer Ads; Spamfilter verbannen einen Großteil &#8220;sex-ueller Akt*i-vitaeten&#8221; aus der privaten Inbox. </p>
<p><strong>Vor einer bestimmten Art der Werbung können sich die Nutzer allerdings nur schwerlich schützen: viralen Werbevideos.</strong> Im Gegenteil wirken jene an der Verbreitung dieser zumeist unterhaltsamen Filmchen aktiv mit. <span id="more-99"></span></p>
<p>Erst vor wenigen Tagen hat Youtube einen Rückblick auf die besten <a href="http://youtube-global.blogspot.com/2011/01/ad-your-ads-could-look-like-looking.html">&#8220;YouTube ads of 2010&#8243;</a> veröffentlicht. An der Spitze steht &#8211; wenig überraschend &#8211; das sensationell erfolgreich Old-Spice-Video &#8220;The Man Your Man Could Smell Like&#8221;. Über 25 Millionen Nutzer klickten das Video mit dem ehemaligen NFL-Spieler Isaiah Mustafa allein 2010 an. Die rasante Verbreitung des Videos ließ die Verkaufszahlen der einst angestaubten <a href="http://www.oldspice.com/">Herrenpflegeserie</a> rasant in die Höhe schnellen. </p>
<p><object width="320" height="205"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/owGykVbfgUE?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/owGykVbfgUE?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="205"></embed></object></p>
<p>Wie aber erklärt sich der Erfolg solcher Viral-Marketing-Kampagnen? </p>
<p><strong>Zum Ersten</strong> entlassen die Marketingabteilungen ihre Werbeviren gezielt in jene Kanäle, die die meisten von uns inzwischen zur alltäglichen Kommunikation verwenden: Facebook, Twitter und YouTube. Die Gerade Soziale Netzwerke bieten den idealen Nährboden, die Werbebotschaften &#8220;viral&#8221;, wie Viren, innerhalb kürzester Zeit von einem Nutzer zum anderen zu übertragen. </p>
<p><strong>Ein zweiter Grund</strong> für den Erfolg: Bei diesen Werbefilmen versagen herkömmliche Filtersysteme. Fraglich ist zudem, ob die Mehrheit der Internetnutzer die Videos ausblenden würde, selbst wenn sie es könnten. Denn die Kurzfilme werden <strong>drittens</strong> häufig auf Empfehlung von Freunden, Kollegen und Bekannten weitergeleitet – auch weil &#8211; <strong>last but not least</strong> – die jeweilige Produktempfehlung durch den humorvollen, erotischen oder einfach auch nur kreativen Inhalt subtil in den Hintergrund gerückt wird. </p>
<p>Der Erfolg im Netz geht inzwischen auch zu Lasten herkömmlicher Werbung &#8211; sehr zum Verdruss bisheriger Werbepartner. Volkswagen setzt bereits heute bisweilen voll und ganz auf das Social Web. Erstmals stellte der Wolfsburger Autobauer im vergangenen Jahr den neuen Polo-GTI im Rahmen der Kampagne <a href="http://www.facebook.com/volkswagen">„Fast Lane — Driven by Fun“</a> ausschließlich auf Facebook vor. In dem dazugehörigen Werbevideo ist das angepriesene Automodell gar nicht zu sehen. Überhaupt: Erst am Ende des Films erschließt sich Herkunft und ungefährer Zweck der gutgelaunten Botschaft. </p>
<p><object width="320" height="205"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/W4o0ZVeixYU?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/W4o0ZVeixYU?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="205"></embed></object></p>
<p>Bisweilen kann solche – buchstäblich mysteriöse – Werbung auch für kalkuliertes Entsetzen sorgen: Im Herbst vergangenen Jahres tauchte bei Chatroulette ein Video auf, das eine vermeintlich freizügige Frau zeigte, die sich &#8211; statt zu entkleiden &#8211; plötzlich in eine furchteinflößende Dämonin verwandelte. Entsprechend groß fiel der Schock bei den zumeist männlichen Gesprächspartnern aus. Dabei kündigte der kurze Einspieler nur einen neuen Horrorfilm, &#8220;Der letzte Exorzismus&#8221;, an.</p>
<p><object width="320" height="205"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dSknjyRdDVY?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dSknjyRdDVY?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="205"></embed></object></p>
<p><strong>So unterhaltsam dies Form der Produktwerbung auch sein mag &#8211; fragwürdig ist, dass sie ohne Folgen für die &#8220;digitale Öffentlichkeit&#8221; und die Kommunikation im Internet bleibt.</strong></p>
<p>Tatsächlich stellt virales Online-Marketing, da es ohne Unterschied auf sämtliche Kommunikationskanäle zugreift, ein mächtiges, zugleich aber ebenso <strong>beunruhigendes Instrument</strong> dar. Denn im Zuge der kommerziellen Verseuchung &#8220;digitaler Öffentlichkeit&#8221; wandelt sich nach und nach der Kontext unseres gesamten Kommunikationsverhaltens. </p>
<p>In dem zunehmenden <strong>Störfeuer latenter Werbebotschaften</strong> stellt die Einhegung der Reklame und damit die Filterung relevanter Informationen eine zusehends größere Herausforderung dar. Die Camouflage-Werbung fordert dem Nutzer <strong>weitaus größere hermeneutische Leistungen</strong> ab, als beispielsweise das private Telefongespräch. Schon heute sind wir gezwungen, unentwegt die &#8220;lebensweltlichen&#8221; von den kommerziellen Botschaften zu unterscheiden, um die für uns unmittelbar relevanten Nachrichten aus dem Gesprächsstrom herausfiltern zu können. </p>
<p>In Folge dessen drohen ökonomische Interessen unser Selbstverständnis wie auch die Wahrnehmung des Gegenüber zu okkupieren und nachhaltig zu verändern. <strong>Kurzum: Am Ende dürfte sich nicht weniger als unser gesamter Kommunikationskontext grundlegend zu wandeln. </strong>Denn die allgegenwärtigen, unterschwelligen Werbebotschaften führen dazu, dass wir uns im Netz – selbst in geschlossenen, virtuellen Freundeskreisen – zunehmend weniger als <strong>Homme</strong> oder <strong><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Citoyen">Citoyen</a></strong> begreifen, sondern mehr und mehr als <strong>Consommateur</strong> verstehen – und als solche interagieren.</p>
<p>Nutznießer dieser konsumtiven Durchdringung der Kommunikation wären jedoch ausschließlich die werbenden Unternehmen. Die &#8220;digitale Öffentlichkeit&#8221;, verstanden als soziale Handlungssphäre, bräche hingegen bereits auseinander, bevor sie sich überhaupt voll entfalten konnte.</p>
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		<title>So you still think the Internet is free.</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 15:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Web-Designer YuxiYou veranschaulicht in einer gelungenen Präsentation, wer auf dieser Welt aus welchen Gründen und mit welchen Mitteln Inhalte im Internet zensiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Web-Designer YuxiYou veranschaulicht in einer gelungenen <a href="http://yuxiyou.net/open/">Präsentation</a>, wer auf dieser Welt aus welchen Gründen und mit welchen Mitteln Inhalte im Internet zensiert.</p>
<p><a href="http://yuxiyou.net/open/"><img class="aligncenter size-full wp-image-123" title="free_internet" src="http://www.tinbrain.de/wp-content/uploads/2011/01/free_internet.gif" alt="" width="400" height="242" /></a></p>
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